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Tapezierarbeiten

Wir kleben die Raufaser und streichen sie anschließend im abgestimmten Farbton, von der ersten Bahn bis zur letzten Ecke. So bekommt ein Raum frische Wände, vor denen man sich wieder einrichten kann, ob mit neuen Möbeln oder mit den alten.

Worum es geht

Im Bereich Tapezierarbeiten.

Die Möbel stehen zusammengeschoben unter Folie in der Raummitte, die Bilder sind abgehängt, und die Wände tragen noch die Spuren des alten Alltags. Hier setzt der Bereich Tapezierarbeiten an: mit dem Kleben und Streichen von Raufasertapeten.

Raufaser gehört zu den gängigen Tapeten in Wohnungen und Häusern, und das hat praktische Gründe. Bei einer gemusterten Tapete muss jede Bahn zur vorigen passen. Fachleute sprechen vom Rapport, dem Abstand, in dem sich das Muster wiederholt; das Anpassen erzeugt Verschnitt. Raufaser hat kein Muster, das angepasst werden müsste. Außerdem ist sie von Anfang an dafür gemacht, überstrichen zu werden.

Raufaser gibt der Wand Tiefe, wo ein glatter Anstrich nur eine Farbfläche ergäbe. Das Papier bringt das Relief mit, der Anstrich die Stimmung. Die Struktur hält sich zurück und passt damit zu fast jedem Einrichtungsstil, ohne die Wand leer wirken zu lassen.

Welche Wände an die Reihe kommen, in welchem Zustand sie sind und welche Struktur und Farbe Ihnen vorschwebt, besprechen wir gemeinsam, bevor es losgeht. Danach steht fest, welche Arbeiten vereinbart sind, und ebenso, was nicht dazugehört.

Helle Küche in Renovierung mit Trittleiter, Farbeimer, abgedeckten Möbeln und Folie auf dem Boden (Symbolfoto)

Gut zu wissen

Worauf es ankommt.

  • Was Raufaser ausmacht

    Klassische Raufaser besteht aus zwei Papierlagen, zwischen die Holzspäne eingebettet sind; daher kommt die körnige Oberfläche. Im Handel gibt es sie in feiner, mittlerer und grober Struktur; fein wirkt zurückhaltend, grob kräftiger und rustikaler. Je gröber die Körnung, desto stärker tritt sie im Streiflicht hervor, also wenn Licht flach über die Wand fällt, und desto eher verschwinden kleine Unebenheiten darunter.

  • Der Untergrund entscheidet

    Eine Tapete hält nur so gut wie die Wand darunter. Die Wand sollte trocken, fest und frei von Staub sein, sonst löst sich das Papier leichter. Lose Farbreste, größere Risse und Löcher sollten vorher behoben werden, denn größere Schäden verschwinden auch unter grober Körnung nicht. Jede Wand bringt ihre Vorgeschichte mit: Putz, alter Anstrich, alte Tapete. Was sie braucht, klären wir vorab.

  • Erst trocknen, dann streichen

    Durch den Kleister gelangt Feuchtigkeit in Papier und Wand. Wird zu früh gestrichen, trocknet die Farbe auf einem noch feuchten Untergrund, und das kann sich später als Streifen, wolkige Stellen oder Blasen zeigen. Wie lange die Tapete braucht, hängt von Raumklima, Lüften und Wandaufbau ab; pauschal lässt sich das nicht sagen. Deshalb ist das Streichen ein eigener Schritt, der erst nach dem Trocknen folgt.

Tätigkeiten im Bereich Tapezierarbeiten

Das gehört dazu.

  1. Kleben von Raufasertapeten

    Bahn für Bahn wandert die Raufaser an die Wand. Entscheidend ist der Stoß, die Naht, an der zwei Bahnen aufeinandertreffen: Er soll weder klaffen noch überlappen, denn beides zeichnet sich später ab. Genau hinsehen muss man auch an Ecken, an der Decke und in den Fensterlaibungen, den Innenflächen der Fensteröffnung.

  2. Streichen von Raufasertapeten

    Die Farbe legt sich über die Körnung, das Relief bleibt in der Regel sichtbar. Sie bestimmt, wie der Raum wirkt: Ein heller Ton lässt ihn meist weiter erscheinen, ein kräftiger gibt ihm Charakter. Auch das Licht spielt hinein: Derselbe Ton sieht bei Nordlicht anders aus als bei Südlicht. Welcher Ton passt, besprechen wir vorab.

Unser Ablauf

In vier Schritten zu Ihrem Vorhaben

  1. Anfrage

    Sie schildern uns, welche Räume und Wände infrage kommen, wie groß sie ungefähr sind und in welchem Zustand sie sich befinden: Putz, alte Tapete oder ein bestehender Anstrich.

  2. Abstimmung

    Gemeinsam prüfen wir, ob die Wand Raufaser tragen kann oder erst vorbereitet werden muss, und legen Struktur, Farbton und Umfang der Arbeiten fest.

  3. Umsetzung

    Zuerst wird die Raufaser auf den vereinbarten Wänden angebracht. Erst wenn sie vollständig durchgetrocknet ist, folgt der Anstrich in dem Farbton, auf den wir uns verständigt haben.

  4. Abschluss

    Zum Abschluss besprechen wir das Ergebnis gemeinsam: die Wandflächen, den Farbton und die Anschlüsse an Ecken, Decke und Fenster.

Für Ihre Anfrage

Das hilft uns, Ihr Vorhaben einzuschätzen.

Gemeinsam klären. Umfang und Ausführung besprechen wir mit Ihnen, bevor es losgeht. Sie müssen nicht alles beantworten können – schreiben Sie, was Sie wissen.

Projekt anfragen

  • Fotos der Wände, die tapeziert und gestrichen werden sollen
  • Ungefähre Wandfläche oder Raumgröße
  • Aktueller Zustand der Wände, z. B. alte Tapete oder bestehender Anstrich
  • Gewünschte Farbe oder Farbrichtung
  • Gewünschter Zeitraum für die Arbeiten

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Gehört das Streichen dazu?

Ja, beides gehört dazu: das Kleben der Raufaser und das Streichen danach. Die zwei Arbeitsgänge hängen eng zusammen, denn dieselbe Farbe kann auf feiner Struktur anders wirken als auf grober. Deshalb gehört der gewünschte Farbton von Anfang an in die Abstimmung. Eine genaue Vorstellung brauchen Sie dafür noch nicht; eine Richtung wie hell, warm oder kräftig genügt zunächst.

Was ist, wenn schon alte Tapete an der Wand ist?

Das hängt vom Zustand der Wand ab. Sitzt die alte Schicht fest und ist die Fläche eben, kann sie unter Umständen bleiben. Löst sie sich, wellt sie sich oder zeichnen sich Kanten ab, muss sie vorher ausgebessert oder entfernt werden. Auch bei alten Anstrichen kommt es darauf an: Manche tragen eine neue Tapete ohne Weiteres, andere, etwa sehr glänzende oder abfärbende, brauchen vorher eine Behandlung. Was in Ihrem Fall nötig ist, klären wir vor Beginn gemeinsam.

Kann ich die Farbe später wechseln?

In der Regel ja. Jeder Anstrich füllt die Körnung allerdings ein Stück weiter auf, deshalb ist die Zahl der Anstriche nicht unbegrenzt; wie viele möglich sind, hängt von Tapete, Farbe und Zustand der Wand ab. Von hell auf dunkel geht der Wechsel meist leichter, von kräftig auf hell sind oft mehrere Durchgänge nötig, bis der alte Ton nicht mehr durchscheint.

Eignet sich Raufaser für jeden Raum?

Nicht für jeden, aber für die meisten Wohnräume. In Wohn- und Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren ist Raufaser ein gängiger Wandbelag. Bad und Spritzwasserbereiche sind dagegen meist keine gute Wahl: Papier kann bei Nässe aufquellen und sich vom Untergrund lösen. Auch bei dauerhaft hoher Luftfeuchte lohnt ein genauer Blick. Im Zweifel ist das ein Punkt für das Gespräch, bevor tapeziert wird.

Weitere Bereiche

Kontakt

Ihr Vorhaben beginnt
mit einem Gespräch.

Erzählen Sie uns, was Sie planen.

SanierungTapeteBoden

Was haben Sie vor?

Eine kurze Beschreibung, die gewünschte Leistung und ein paar Fotos helfen uns, Ihr Projekt einzuschätzen.

Kontakt aufnehmen: Tapezierarbeiten